Civilization 3 – Age of Discovery II

Teil 2: Krieg gegen Spanien

Im ersten Teil ging es um den Aufbau der Zivilisation der Inka. Teil 2 berichtet von blutigen Kriegen und von den großartigen Errungenschaften des Andenvolkes.

Die Schlacht um Tortuga

Die Schlacht um Tortuga wird in die Gesschichtsbücher der Inka eingehen. Nach Verlusten einer mittelalterlichen Infantrie und einer Einheit Quetzal Bogenschützen zogen die mutigen Inkas nochmals vor die Tore der spanischen Stadt. Die ersten Pikeniere wurden vernichtet, dann eine weitere Einheit und letztendlich die feigen Langbogenschützen. Tortuga war erobert und besetzt.

Die Schlacht um Tortuga

Die Schlacht um Tortuga

Die Spanier greifen nur mit vereinzelnden Truppen an. Hier mal ein Pikenier dort mal ein Lang­bogenschütze. Nicht nur König Atahualpa ist der Meinung, dass die Paella-Fresser es nicht ernst meinen. Den Inka ist es recht, greifen wir eben die nächsten Siedlungen der Spanier an und besetzen die Häuser ihrer Siedler. Panama City und Cartagena sind ab 1569 Ziel der Inka-Ritter, die es Dank der Pferdevorkommen im Süden der Stadt Vilcas jetzt gibt.

Landknappheit im Süden Amerikas

Aufgrund der Kriegswirren fiel es kaum auf, dass portugiesische und vor allem französische Siedler sich im Gebiet des heutigen Brasilien, Argentinien und Chile nieder gelassen hatten. Den Inka reicht das bisherige Hoheitsgebiet völlig aus. Man wird sich in Kürze aber den vorgelagerten Inseln um Galapagos und den Osterinseln zuwenden. Die dortigen klimatischen Gegebenheiten schrecken die anderen Völker (KI) ab, da vor einem Siedlungsbau der Dschungel geroded werden muss.

Siedlungen im Süden Amerikas um 1570

Siedlungen im Süden Amerikas um 1570

Der undurchdringliche Dschungel nahe unserer Hauptstadt konnte nun endlich in Weideland umgewandelt werden und somit kann jetzt auch Cuzco über die Größe 4 hinaus wachsen. Aufgrund der Geländeformen rund um die Stadt war bislang bei 110.000 Einwohner Schluss.

Die Inka-hauptstadt Cuzco kann endlich wachsen

Die Inka-hauptstadt Cuzco kann endlich wachsen

Angriff auf Panama City, Cartanga und Bolivar

Bei Bolivar im Süden ist lediglich eine Einheit Quetzal-Bogenschützen vor Ort. Anders im Norden, wo Ritter und Infanterie vor den Toren der spanischen Städte stehen. Bolivar und die Amazonas-Siedlung Cartagena sind unwichtig und können unter gehen. Anders Panama City, hier wartet Gummi als regionale Ressource und dieser Rohstoff fehlt uns Inkas noch.

Zwei Ritter-Einheiten sind im Amazonasgebiet stark angeschlagen und müssen zurück ins Hoheitsgebiet der Inka geschafft werden. Die Spanier konnten mit Angriffen der verschanzten Langbogenschützen (vorerst) kontern und vor Bolivar unterlagen unsere tapferen Krieger.

Angeschlagene Inka-Ritter im Amazonasgebiet

Angeschlagene Inka-Ritter im Amazonasgebiet

Vor den Toren von Panama City gelang einer Eliteeinheit Infantristen ein Sieg und ein Kommandeur namens Tupa Inca-Yupanqui schloss sich unseren Truppen an. Jetzt wird es möglich sein einen Truppenverband zu bilden und mit einer Armee aus Kriegern die Feinde anzugreifen.

Die Azteken wurden von den Spaniern gegen uns aufgewiegelt

Im Jahr 1576 erklärten die Azteken uns den Krieg. Das Feld der Diplomatie wurde im Kampfrausch zu wenig beachtet, das muss sich jetzt ändern. So konnten kurzerhand die Maya gegen die Azteken und Spanier begeistert werden, was uns Inka im Norden ein wenig den Rücken gegen die Azteken frei halten wird.

Wer kämpft eigentlich gegen wen?

Die diplomatischen Beziehungen in der neuen Welt

Die diplomatischen Beziehungen in der neuen Welt

Zwischenzeitlich haben sich unsere Ritter bei Cartagena erholt und ein Truppenverband aus 3 Ritter-Einheiten reitet in Richtung Panama-City und nimmt die Stadt für König Atahualpa ein. Alle anderen Städte bauen Einheiten für den Kampf gegen Spanien.

Sollte nun auf dem diplomatischen Weg eine Friedenslösung gesucht werden? Oder sollten die Inkas mit 2-3 Karavellen voller Kampfeinheiten den langen Weg in Richtung Europa auf sich nehmen und dort versuchen Ceuta, Grenada, Barcelona oder gar Madrid einzunehmen?

Angriff mit Truppenverband

Angriff mit Truppenverband

Die Ereignisse überschlagen sich: 1585 erobert unser Truppenverband die Stadt Santo Domingo. Eine Stadt mit einer Goldmine, die auch direkt nach der Einnahme eine Schatzeinheit produziert. Auch Bolivar steht direkt vor dem Fall; Cartagena und selbst Veracruz am Atlantik sind nur noch 2-3 Runden vor der Einnahme durch unsere Ritter entfernt.

Truppenverband erobert Santo Domingo

Truppenverband erobert Santo Domingo

Schock! Das Spiel ist verloren!

Darum ziehe ich eigentlich die Endlosspiele bei Civilization 3 den Szenarios vor. Plötzlich und für mich als menschlichen Spieler völlig überraschend ist das Spiel zu Ende und die Spanier haben irgendwie gewonnen. 36.175 Punkte! Wo sind die denn her? Zumindest gegen die Inka haben sie kaum einen Stich gesehen …

Game over - Die Spanier haben gewonnen!

Game over – Die Spanier haben gewonnen!

Bei Civ3 könnte man nun weiter spielen und ohne Punktewertung das Game beenden. Ich bin noch immer so überrascht, dass erst einmal darauf verzichte und wohl als nächstes ein Endlosspiel starten werde. Gespeichert ist dieses verlorene Szenario ja und vielleicht spiele ich auch ohne Wertung die Tage einfach weiter.

Ist es ein Bug, den ich Firaxis Games melden sollte ;-) Gut möglich, dass ich irgendwann einmal in der Originaldatei herum editiert habe – ich weiß, dass macht man nicht. In den Siegpunkte-Einstellungen fiel mir im Editor nichts ungewöhnliches auf, aber augenscheinlich haben die Spanier für jede verlorene Stadt 10.000 Siegpunkte erhalten.


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